Mädchenmeute | Kirsten Fuchs

Autorin: Kirsten Fuchs Seitenanzahl: 463 Erscheinungsjahr: 2015 Genre: Jugendbuch übers Erwachsenwerden Geschrieben: Ich-Perspektive, Vergangenheit Literarische Gattung: Epik

Zusammenfassung

Das Mädchencamp, zu dem sich Charlotte anmeldet (oder besser gesagt, zu dem ihre Eltern sie anmelden), stellt sich als viel spannender heraus, als sie erwartet hatte, als Campleitung Inken spurlos verschwindet und viele unerklärliche Fragen entstehen. Doch eine Frage ist wohl die wichtigste: Was machen wir mit unserer neu gewonnenen Freiheit? Denn den sieben Mädchen wird klar, dass sie nun zwei Wochen haben, in denen sie tun und lassen können, wonach ihnen steht, denn ihre Eltern denken ja, dass sie ihre Zeit im Camp verbringen. Die Reise, die sie daraufhin antreten, führt sie nicht nur in den Wald, sondern in ein ganz neues Leben. Charlotte, die sehr schüchtern und unselbstbewusst ist, ist gezwungen, Verantwortung zu übernehmen und lernt sich auf eine ganz neue Weise kennen. Doch bald merken die jungen Mädchen, dass ihr Handeln jede Menge Folgen mit sich ziehen, denn es gibt ja auch noch das reale Leben außerhalb des Waldes, den Charlotte zu lieben gelernt hat. Und von Inken, der Campleitung, fehlt immer noch jegliche Spur.

Meine Eindrücke

Ich verstehe auf jeden Fall, weshalb dieses Buch den Deutschen Jugendliteratur Preis gewonnen hat, denn es ist zum einen wunderbar geschrieben. Ich musste an so vielen Stellen schmunzeln, es hat definitiv Humor! Die Wortwahl an sich hat mich sehr beeindruckt, vor allem mochte ich, wie die Natur beschrieben wurde. Sie stand immer ein bisschen im Licht der Gefühlswelt von Charlotte. Das fand ich super! Zum anderen finde ich das Szenario spannend. Mich hat ja der Klappentext sofort gecatcht, in dem ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch zitiert wurde, in dem gut zum Ausdruck kommt, dass es in dem Buch um die Freiheit geht, die man als Leser auch zu spüren bekommt, meiner Meinung nach. Trotzdem war das Buch anders, als ich es erwartet hätte. Es war sehr anspruchsvoll, nichts zum einfach Weglesen. Mit fielen Gedanken. Und von der realistischen Charakterentwicklung von Charlotte war ich auch sehr berührt. Zusammengefasst mochte ich das Buch sehr gerne, ich würde es aber nicht jedem empfehlen, denn ich denke, für dieses Buch muss man einfach der Typ sein. Stellenweise könnte es für den ein oder anderen langweilig werden, während diese Stellen für gewisse Menschen gerade das Schöne an dem Buch sind. Damit meine ich Menschen, die vielleicht ein bisschen spirituell veranlagt sind, die Natur auf eine besondere Weise wertschätzen und sich auch für die Psychologie des Menschen interessieren. Es passt übrigens am besten, es in einer wärmeren Jahreszeit zu lesen 😊

Liebe Grüße, Jana

Ich freue mich, Dich hier auf meiner Seite begrüßen zu dürfen! Als Hobbyautorin, mache ich immer wieder neue Erfahrungen, die ich hier mit Dir teilen möchte. Ich hoffe, dass ich Dir helfen kann und bin für Anregungen und sinnvolle Kritik immer offen. 😉

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