Emotionen durch Worte hervorrufen – Worte bewirken mehr als Taten, ….

…wenn man sie richtig anwendet.

Wusstest Du, dass bestimmte Wörter – wie zum Beispiel „Liebe“, „Hass“ und „Krieg“ – besonders starke Empfindungen in dem Leser auslösen? Sie bezwecken, dass dieser aufmerksamer liest, da er die Schlagwörter mit bestimmten Gefühlen verbindet. Ich schätze, der Wunsch jedes Autors ist es, starke Gefühle bei den Lesern zu erzeugen. Sie durch zum Beispiel den Tod einer Person zum Weinen zu bringen, wäre mein persönlich größter Triumph. Doch wie schaffe ich das?

Charakter von Figuren

Zunächst ist es wichtig, die betroffene Figur sehr gut zu beschreiben. Damit ist nicht nur das Aussehen gemeint, sondern vielmehr das Verhalten. Beim Schreiben einer Geschichte sollte man also vor allem darauf achten, dass der Charakter der Person klar ersichtlich wird. Am Ende des Buches, muss der Leser die Figur beschreiben können, als wäre sie ein guter Freund von dieser. Also: Jede Handlung der Person überdenken. Wenn sie am Anfang der Geschichte eher eine Abneigung gegenüber Alkohol hat, sollte sie nicht mittendrin anfangen, sich volllaufen zu lassen. Leser mögen es außerdem gerne, wenn die Charaktere eine sehr starke Persönlichkeit besitzen. Niemand möchte eine Person, die keine Meinung vertritt. Die immer nur allem zustimmt. Zudem sollten die Persönlichkeiten in verschiedene Richtungen gehen. Es ist immer gut, wenn der Leser jemanden hat, über den er sich aufregen kann. Ebenfalls jedoch sollte er auch einen Charakter haben, den er für gut befindet oder in dem er sich vielleicht sogar selbst entdeckt.

Trauer auslösen

Doch wohl am wichtigsten ist das Geschehen, welches die Trauer auslösen soll. Bleiben wir bei dem Beispiel „Tod“. Am besten nimmst Du nochmal die guten Eigenschaften der Person hervor. Das kannst Du gut in Gedanken einer anderen Person machen. Einer Person die dem Toten sehr nahe stand und Grund zur Trauer hat. Auch kannst Du diese auf den Sterbenden einreden lassen. Entweder lebt er in dem Moment noch, oder die trauernde Person erwähnt seine letzten Gedanken zum Beispiel an dem Grab des Betroffenen.

Positive Gefühle auslösen

Um auch noch auf den Punkt „positive Gefühle auslösen“ zu kommen, nehme ich das Beispiel „Kuss“. Vor allem in Liebesgeschichten gibt es diese Momente, die meistens völlig unerwartet geschehen. Es sollten mehrere Anspielungen wie „Er warf mir lustvolle Blicke zu“ vorkommen, um die Spannung beim Leser zu erhöhen. Du musst schaffen, dass dieser richtig mitfiebert und möchte, dass es zu einem Kuss kommt. Damit ist natürlich auch das Herauszögern von diesem beinhaltet. Und wenn es dann in die spannende Phase geht, ist es wichtig, alles genau zu beschreiben. Wohin legt er seine Hände – und wohin sie? Was löst der Kuss in den Personen aus? Es gibt einige Dinge, die Du beschreiben kannst. Am besten sprichst Du aus eigenen Erfahrungen. Sicherlich kennst Du Zärtlichkeiten, bei der wohl jede Frau/jeder Mann schwach werden würde.

Angst auslösen

Zuletzt gehe ich auf das Thema „Angst auslösen“ ein. Jedes einzelne Detail sollte beschrieben werden. Die Spinnweben, die sich über das ganze Fenster ausbreiten oder das Flackern des Lichtes. Um Angst zu erzeugen, muss sich der Leser in die Situation hineinversetzen können. Mit deinen Worten muss er sich gedanklich in den beschriebenen Ort beamen können, nur dann kann der Leser eine Gänsehaut bekommen. Zusammenfassend solltest Du möglichst detailreich schreiben, auf dem Weg zum Höhepunkt die Spannung aufbauen und den Höhepunkt unerwartet geschehen lassen.

Viel Erfolg dabei! Jana

Weitere Artikel über das Hervorrufen von Emotionen » „Mit Gefühl bitte!“ – die-schreibtrainerin.de

Ich freue mich, Dich hier auf meiner Seite begrüßen zu dürfen! Als Hobbyautorin, mache ich immer wieder neue Erfahrungen, die ich hier mit Dir teilen möchte. Ich hoffe, dass ich Dir helfen kann und bin für Anregungen und sinnvolle Kritik immer offen. 😉

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